Julian Kern

Trainer

Julian Kern betreibt seit vielen Jahren aktiven Rennsport. Von 2010-2015 war er Radprofi und konnte Erfolge wie seinen Europameistertitel 2011 oder der Bronzemedaille bei Deutschen Meisterschaften 2012 feiern. 2015 beendete er seine Profikarriere und steht seither im Radlabor-Trainerteam allen Rennsportlern mit Rat und Tat zur Seite.
Email: julian.kern(at)radlabor.de

Interview

Julian Kern, Sie haben es bis in die Elite des Profi- Radsports geschafft und sind im französischen Pro Tour Team AG2R gefahren. Welche Erkenntnis nimmt man aus dem Profizirkus für sich mit?

Mit Sicherheit allerhand tolle Erlebnisse und jede Menge Erfahrung im Bereich Training und Selbstdisziplin. Sowohl physisch, als auch mental an Limits zu kommen erweitert den eigenen Horizont ungemein. Von dort oben bei den Profis bekommt man wirklich einen interessanten anderen Blickwinkel auf manche Dinge.

Wie profitieren Ihre Kunden von dem gewonnen Wissen?

Die Erfahrungen die ich gemacht habe gebe ich natürlich gerne weiter! Nicht jeden Fehler muss man selbst gemacht haben, um etwas zu lernen.

SWie kommt die Verbindung zum Radlabor, seit wann sind Sie in Berührung mit dem Radlabor?

Ich war selbst zu meiner Profizeit auf der Suche nach einem kompetenten Trainer mit Erfahrung im Rennsport. Nun ist mir das Radlabor als Freiburger natürlich ein Begriff und Laborleiter Florian Geyer über den Amateurbereich bekannt. Während der Zusammenarbeit mit ihm machte ich starke Fortschritte und lernte gleichzeitig die Arbeitsweise im Radlabor kennen.

Neben Ihrem Studium zum Wirtschaftsingenieur, wie viel Zeit haben, bzw. nehmen Sie sich noch selbst für den Sport?

Sport ist und wird auch immer ein essentieller Teil von mir sein. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass Menschen die kein Sport treiben ungesund Leben. Umgekehrt kann man sich aber auch selbst mit Sport kaputt machen. Es kommt immer auf die Balance aus physischer und psychischer Belastung an. Für mich hat mein Studium mittlerweile Priorität, der Sport wird daher drum herum gebaut und ich komme meistens auf etwa 10-15 Stunde pro Woche.

Haben Sie einen Spruch, der Sie in Ihrem Leben begleitet und Ihnen in gewissen Umständen schon geholfen hat?

Klassische Sprüche von Mohammed Ali oder anderen Legenden des Sports sind natürlich Motivatoren. Die tiefgreifendste Motivation kommt jedoch meiner Meinung nach aus uns selbst heraus.


Noch ein paar kurze Fragen, mit der Bitte um kurze Antworten:

Der perfekter Tag beginnt mit...

einem guten Cappuccino!

… und wie endet er?

mit mindestens zwei ruhigen Stunden!

Kaffee oder Tee?

siehe Frage 1 - Kaffee natürlich!

Größter Sportler aller Zeiten?

Ich bin kein Fan von Idolen!

Welcher Teil der Zeitung interessiert Sie am meisten?

Wenn ich sie denn mal zu fassen kriege, aktuelle Nachrichten aus der Region Wirtschaft und Politik.

Abschließend noch einen Tipp für alle Sportler die besser werden wollen:

Es tut weh weil es anders sein muss als bisher!