Stabiler Rumpf - Stabile Leistung
Ein starker Rumpf ist Grundvoraussetzung für die optimale Kraftübertragung aufs Pedal. Die Wintermonate sind der optimale Zeitraum, um Disbalancen auszumerzen. Das Radlabor Team verrät, worauf es beim Training der Rumpfmuskulatur ankommt.
Starke Beine bedeuten einen starken Vortrieb. Für Radsportler ist die Kraft einer der leistungsbestimmenden Faktoren schlechthin und nimmt beim Radfahren eine wesentlich Rolle ein.
Der menschliche Körper verfügt über 660 Muskeln; 35 bis 40 Prozent des eigenen Körpergewichts gehen auf deren Konto. Grund genug, sich dem Thema gerade jetzt während der Rad-armen Zeit zu widmen.
Speziell der Stützmuskulatur fällt bei Radsportlern eine tragende Rolle zu. Wer sein Kraftpotenzial auf dem Rennrad oder MTB optimal ausschöpfen will, braucht vor allem einen stabilen Rumpf. Denn: Der Rumpf dient neben der Stützfunktion als Gegenpart zur Muskelarbeit der unteren Extremitäten, sozusagen als Widerlager. Wichtige Rumpfmuskeln sind die untere und tiefe Rücken- sowie die seitliche und tiefe Bauchmuskulatur.
Zur Veranschaulichung: Ähnlich funktioniert das Lockout-System bei Federgabeln eines Mountainbikes. Eine zu weiche Gabel fordert in Anstiegen mehr Kraft ab als notwendig wäre. Also, schalten Sie Ihren Rumpf auf „starr“.
Diese Grundregeln sollten Sie für ein Stabilitäts-Training beachten:
Übungsbeispiele finden Sie in Ihrem Test und Training Manager Account
Viel Spaß beim besser werden!
Ihr Radlabor Team